Deutsche Verbraucher sparfreudig nach Studie der ING-DiBa
Eine aktuelle Studie der Direktbank ING-DiBa gibt derzeit mal wieder Aufschluss über das Verhalten der Verbraucher in der Krisenzeit.
Von Ende Mai bis Mitte Juni wurde eine Studie über das Internet durchgeführt, die Auskunft über die Sparmaßnahmen der Bankkunden geben sollten. Deutlich wurde bei der repräsentativen Umfrage – die in insgesamt neun Ländern weltweit durchgeführt wurde – einmal mehr, dass die Deutschen ihrer Rolle aus sparfreudiges Volk nur zu gerne in der jetzigen Situation gerecht werden.
Denn die Krise hat gezeigt, wie sinnvoll es ist, für Ausnahmefälle Geld anzusparen, statt alles in den Konsum zu stecken. Für mehr als die Hälfte aller deutschen Teilnehmer der Umfrage ist die Vorsorge für den Notfall das beste Argument, um sich für zeitgemäße Sparmodelle zu entscheiden. Bei unseren Nachbarn in der Alpenrepublik Österreich sieht die Situation ähnlich aus.
Grundsätzlich haben sich auch die Bankkunden in den anderen Ländern zunehmend den sicheren Sparangeboten der Banken zugewandt, auch das Freizeitverhalten hat sich nach Aussage der Umfrageteilnehmer verändert in den Monaten der Krise. Wichtige und kostenintensive Investitionen schiebt der durchschnittliche Bundesbürger in zwei Drittel aller Fälle aber trotz Krisenstimmung nicht auf die lange Bank, so das Ergebnis der Ing-DiBA Umfrage.
Wirklich höher als Ende des vergangenen Jahres fallen die Summen, die Verbraucher pro Monat in Festgeld oder andere Spar-Offerten investieren, mit sechs Prozent nur im überschaubaren Maße aus.
