Festgeld findet stärker Anklang: Zauberwort Zinsfestschreibung
Gerade dann, wenn sich auf dem Markt scheinbar alles im Umbruch befindet, tun die Anleger gut daran, sich nach sicheren Alternativen umzuschauen.
Denn nach und nach (siehe Beispiel ING-DiBa) verschwinden die für die Bankenkunden erträglichen Differenzen zwischen dem eigentlichen durch den Leitzins der EZB vorgegebenen Zinsniveau und den realen Zinsen der Banken auf dem Markt. Für Tagesgeldkonten etwa, die nicht Garantien auf Zinsen für die Neukunden aussprechen, sind die Konsequenzen logischerweise sinkende Zinsen.
Und genau an dieser Stelle kommt das Festgeld mit seinen höheren Laufzeiten ins Spiel. Zwar sind die investierten Kapitalsummen nicht jederzeit verfügbar, doch die so genannte Zinsfestschreibung beim Festgeldkonto bringt die derzeit so wichtige Sicherheit für die Anleger auf den Plan.
Welche Veränderungen es auch dem Geldmarkt auch geben mag, Festgeld-Nutzer können sich entspannt zurücklehnen und dem Kapital beim Wachsen zusehen. Frei nach dem Motto „lieber der Spatz in der Hand …“ kann in stürmischen Finanzzeiten die eigene Situation mit Festgeld vorbildlich absichern.
Verglichen mit Tagesgeld und anderen Produkten des Finanzsektors sind die Festschreibungen der Zinsversprechen hier deutlich länger. Und wer weiß, wie lange die Tagesgeldzinsen noch über den Leitzins-Level liegen werden? Noch gibt es Gelegenheit Höchstsätze für die Festanlagen ausfindig zu machen.
