Finanzielle Engpässe bei Immobilienfonds aus Dubai?
Aus ihren Investitionen in Island und bei etlichen deutschen Fonds kennen die Anleger bereits die Probleme mit dem Kapital bei Investitionen in Fonds.
Zahlreiche Fondsanbieter mussten in den vergangenen Monaten die Einlagen wenigstens zeitweise einfrieren, um zu verhindern, dass die Fonds unter den Kapitalrückzügen ihrer Anleger zusammenbrechen. Bei den Fonds auf dem Immobilienmarkt aus dem arabischen Raum waren die gewerblichen und privaten Investoren bisher sicher, dass aufgrund reichhaltiger Reserven ein derartiges Schicksal nicht blühen könnte.
Nun gibt es jedoch auch in diesem Bereich erste Gerüchte über mangelnde Liquidität. Vorrangig investierten deutsche Anleger in die Geldanlagen der geschlossenen Immobilienfonds im arabischen Dubai. Die Fonds legten das Geld größtenteils in Beteiligungen an Hotels und Bürokomplexen an. Die genauen Risiken der geschlossenen Fonds waren den Anlegern vor der Krise vielfach gar nicht klar.
Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass die Verluste bis zu 100% betragen könnten, wenn sich die Investitionen des Anbieters als falsch erweisen. Bestätigt wurden die Gerüchte insofern, als dass die ersten Fondsgesellschaften ihren Anlegern bereits mitteilten, dass sich Kapital-Auszahlungen und Rendite-Ausschüttungen vorübergehend verzögern könnten.
Zeitraum für die Verschiebung: Bisher unbekannt. Eine Gefahr, die Fonds-Experten in diesem Zusammenhang sehen, ist die Möglichkeit, dass es sich bei den Produkten hintergründig eher um Schnellballsysteme handeln könnte. Überprüfungen der Gegebenheiten seien unerlässlich zum Schutz der Anleger und aus öffentlichem Klärungsbedarf.
