Konto Hopping beim Festgeld als lohnender Trend
Allzu rasant ist der Wechsel von einem zum anderen Festgeldkonto aus nahe liegenden Gründen natürlich nicht möglich.
Dennoch nutzen viele deutsche Verbraucher alle Chancen, die der Markt ihnen momentan bietet, um sich mit lohnenden Renditen auszustatten. Verantwortlich für diese Entwicklung beim Anlageverhalten sind die derzeit geringen Renditeaussichten.
Zunehmend spalten Anleger aus diese, Grund ihr Kapital auf, um möglichst zügig mit einem anderen Festgeldkonto profitieren zu können. Ein solch sprunghaftes Verhalten ist bei Tagesgeldkonten noch häufiger zu beobachten, denn die Anleger versuchen alle sich bietenden Gelegenheiten beim Schopfe zu packen. Möglich ist dieses flexible Handeln aber durchaus auch beim Festgeld.
Denn die Verbesserungen bei den Zinssätzen sind derzeit eher selten zu beobachten. Mit kurzen Festgeld-Laufzeiten kann man als Sparer also ohne weiteres so manchen Euro extra verdienen. Aber auch weiterhin hat eine goldene Regel Priorität.
So verlockend außergewöhnlich hohe Zins-Angebote sein mögen. Ohne eingehende Überprüfung sollten die lukrativ wirkenden Modelle nicht vertraglich festgemacht werden. Letztlich könnten bei unüberlegter Nutzung eher Kosten als Nutzen entstehen.
Denn bei derzeit durchschnittlich nur minimal mehr als einem Prozent bei Festgeld mit Laufzeiten von drei Monaten sollten Topzinsen für Skepsis sorgen. Die Mühe eines regelmäßigen Konto-Wechsels lohnt sich aber so oder so.
