Obama kritisiert wiederholt Bonuszahlungen bei Banken
Politik gegen Wirtschaft – diese Bild ist gerade in den Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahrzehnten eher die Ausnahme als die Regel gewesen. Doch der amerikanische Präsident Barack Obama geht auch weiterhin seinen Weg, indem er sich für die Verbraucher einsetzt und nach bestem Wissen die Wirtschaftsbosse in ihre Schranken zu weisen versucht.
Zwar zeigt sich der erste Mann im Staat erneut von den Maßnahmen seiner Regierung zur Stabilisierung der amerikanischen Wirtschaft überzeugt. Doch einmal mehr kritisiert er das Vorgehen der Manager bei den Banken und Wirtschaftskonzernen. Denn auch weiterhin sind Bonus-Zahlungen für Manager gängige Methode in der Wirtschaft.
Hinzu kommt das Vorgehen der Bosse an der Börse wie im Falle der Manager, die kurz nach Erhalt der staatlichen Mittel nichts anderes im Sinn hatten, als ihre eigenen Unternehmensaktien zu verkaufen. Obama zeigt sich wenig begeistert über die Strategien, die derzeit an der Wall Street vorherrschen.
Der Präsident vermisst das nötige Maß Reue und Umdenken, damit Probleme wie die momentane Wirtschaftskrise zukünftig in diesem Ausmaß nicht mehr auftreten können. vielmehr habe er das Gefühl, dass grundsätzlich alles wie gewohnt weitergehe, vor allem die Risikofreude bei Spekulationen betreffend.
Erneut spricht sich Obama für die Durchsetzung eines Mitspracherechts für die Aktionäre eines Unternehmens aus, so dass diese mit über Bonuszahlungen entscheiden können. zugeben musste Obama in Interviews leider, dass seine Regierung den Einfluss auf die Banken verloren hat, sofern eine Rückzahlung der Staatsgelder erfolgt ist.
