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Versteckte Gebühren beim Girokonto erkennen | Festgeld News

Versteckte Gebühren beim Girokonto erkennen

Für Kunden bei Sparkassen und Volksbanken ist die Nachricht keine neue. Vielmehr haben sie sich schon vor Jahren damit abgefunden, jährlich durchaus 50 Euro und mehr als Gebühren für ein normales Girokonto zahlen zu müssen.

Das Argument für die erhobenen Kosten aufseiten der Banken ist im Grunde stets dasselbe: Service und Qualität haben ihren Preis. Und tatsächlich müssen die Verbraucher als Bankenkunde nicht selten auf Kundenservice verzichten, wenn sie sich für die kostenlosen und gebührenfreien Kontomodelle bei der Konkurrenz entscheiden.

Immer öfter jedoch korrigieren auch die früheren Gratis-Anbieter ihre Offerten. So ist es aktuell die GE Money-Bank, die ab Juli ihrerseits monatlich 5,95 Euro monatlich für die Nutzung des Girokontos fordern wird. Grund für die neue Ausrichtung ist die Übernahme durch die spanische Santander Consumer Bank.

Doch wissen sollten die Kunden vor allem eines: Auch wenn die Botschaften in der Werbung anderes nahe legen. Oft werden Gebühren indirekt an anderer Stelle beispielsweise über Dispo-Zinsen oder andere Kosten erhoben, ohne dass effektiv eine monatliche Gebühr entrichtet werden muss.

Kunden müssen also nicht nur beim Festgeldkonto inzwischen ganz genau die Konditionen prüfen. In den AGB verstecken sich zudem gerne Mindestguthaben oder Geldeingänge, die allmonatlich fällig sind.

Bei Nichteinhalten dieser Auflagen durch die Bank fallen dann am Ende wie etwa bei Postbank und Commerzbank üblich hohe Sonder-Gebühren an. Drum prüfe, wer sich bindet. Dieser Grundsatz gilt auch bei der Wahl der richtigen Hausbank mehr denn je.

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