VW Bank reagiert bei Festgeld nach Antrag auf Staatshilfe
Von den schlechten Perspektiven für Sparer im Bereich von Festgeld-Angeboten war schon des Öfteren die Rede.
Nun senken ganz allmählich auch die bisherigen Spitzenanbieter nach und nach die Zinssätze für die angebotenen Festgeldkonten. Aktuell ist es nun die deutsche Autobank Volkswagen Bank, die es anderen Mitbewerbern gleich tut.
In diesem speziellen Falle handelt es sich jedoch vor allem um eine zeitnahe Reaktion auf die eigenen Bedürfnisse. Denn erst vor wenigen Tagen hatte die VW-Bank wie andere Unternehmen vor ihr Hilfestellung des Staates beantragt, um die Krise ohne weitere Schäden überstehen zu können.
Eine genaue Entscheidung über Mittel auf dem staatlichen Rettungspaket gibt es bisher nicht. Bekannt ist aber, wohin die Reise beim Festgeldzins bei der VW-Bank nun geht. Statt der bisher üblichen 5,0 Prozent Zinsen auf Festgeld erhalten die Kunden nun nur noch 4,6 Prozent, wenn sie die Mindesteinlage von 5 000 Euro mitbringen.
Doch auch wenn die Senkung nicht unerheblich ist für die Kunden der Bank. Noch immer sind die Produkte der Autobanken im Bereich Festgeld deutlich über denen vieler Sparkassen und anderer Banken angesiedelt. 4,6 Prozent Zinsen – das ist mehr als das Doppelte des augenblicklichen Durchschnitts-Zinssatzes auf dem deutschen Markt für Festgeldkonten.
