Wüstenrot Bank gibt beim Festgeld erneute Senkung bekannt
Unter den neuen Vorzeichen könnte der Zusatz „Flex“ beim Festgeldkonto der Wüstenrot Bank durchaus missverstanden werden.
So könnte man den Wort-Bestandteil durchaus als Ankündigung regelmäßiger Zinssenkungen verstehen als missmutiger Anleger. Denn zusehends schwinden die Möglichkeiten, sich im Bereich Festgeld mit lukrativen Modellen zu versorgen, bis möglicherweise doch irgendwann Besserung bei den Zinssätzen eintritt.
Beim Top Termingeld Flex jedenfalls handelt es sich bereits um die zweite Zinssenkung innerhalb weniger Wochen, die mit dem heutigen Tage in die Tat umgesetzt wurde bei der Bank. Wie bei vielen anderen Festgeld-Formaten auf dem Markt belohnt auch die Wüstenrot Bank in erster Linie die Anleger, die mit größeren Rücklagen nach einer sinnvollen Geldanlage Ausschau halten. Dennoch sind es diese Kunden, die von der Senkung betroffen sind.
Nach der Zinssenkung erhalten die Nutzer mit Investitionssummen zwischen 5.000 Euro – dies ist die für die Konto-Eröffnung notwendige Mindesteinlage – und stolzen 25.000 Euro bei einer Laufzeit von nur einem Jahr neuerdings mit einem Zinssatz von nur 1,01 Prozent ein Angebot, von dem sich wohl nur die wenigsten Interessenten überzeugen lassen werden.
Auch bei zwei- bzw. vierjähriger Laufzeit liegen die Sätze mit 1,66 Prozent und 2,33 Prozent nicht gerade paradiesisch hoch. Bei größeren Geldanlagen werden die Kunden dann aber auch weiterhin belohnt. Ab 25.000 Euro locken bei 12, 24 und 48 Monaten als Anlagezeitraum 1,11%, 1,88% und bestenfalls 2,55 Prozent.
